Spielzeit 2024

Cyrano de Bergerac

Komödie nach Edmond Rostand
in Bearbeitung von Tobias Kilian

In der dramatischen Komödie trifft Cyrano de Bergerac, ein freiheitsliebender Poet, auf Christian, einen attraktiven Soldaten. Beide lieben dieselbe Frau. Das Problem ist nur: Cyrano hat eine lächerlich große Nase und Christian besitzt keinerlei Geist. Die beiden müssen zusammenarbeiten, wenn sie die Frau ihrer Träume beeindrucken wollen. Doch schon bald erkennen alle Beteiligten, dass die Liebe kein
Spiel ist.

Im Jahr 1897 hat Edmund Rostand sein romantischkomödiantisches Versdrama geschrieben, das als eins der meistgespielten französischen Volksstücke gilt: „Cyrano de Bergerac“. Es gibt bis heute zahlreiche Adaptionen, Placido Domingo oder auch James McAvoy („X-Men“) wollten sich diesen großartigen Charakter nicht entgehen lassen.

Was nur wenige wissen: Hector Savinien Cyrano de Bergerac hat wirklich gelebt. 1619 in Paris geboren, ein Rebell, der streitsüchtig die Gefahr in Duellen suchte. Dennoch begeisterte er seine Mitmenschen für sich: Er war ein begnadeter Schriftsteller, der in seinen Werken Kirche und Aberglaube, aber auch Politiker und Poeten verspottet. Seine phantastischen Romane „Reise zum Mond“ und „Reise zur Sonne“ gelten als französische Klassiker des Science-Fiction-Genres.

Die Themen in „Cyrano“ sind heute brisanter denn je: Was ist Schein? Was ist Sein? Was ist wichtiger – der äußere Glanz oder die inneren Werte? Eine Frage, die sich unweigerlich stellt, wenn man durch die Untiefen der Social-Media-Landschaft streift.

Vielleicht sollten wir uns alle etwas mehr an den Gruß der Mondbewohner aus Cyranos Buch halten: „Seid bedacht, frei zu leben.“


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